Kurseinblick: Klimaheld*in sein

So werden wir alle zu Klimaheld*innen!

Klimaheld in sein
Glacier Teamfotos Wien Studio Matphoto34of118

Julia Widmann

Content Marketing Managerin

Wir alle können die Klimakrise abwenden und die Welt retten – wir müssen nur unseren inneren Schweinehund überwinden. Wie das geht und warum uns Menschen Veränderung so schwer fällt erfährst du hier.

Eigentlich ist es denkbar einfach: Wollen wir die Klimakrise abwenden, müssen wir uns zusammenschließen und gemeinsam Teil der Veränderung werden. Und im Grunde wissen wir ja, wie wir leben sollten, um unser Klima zu schützen. Trotzdem scheitern wir täglich an der Umsetzung. Veränderung fällt uns Menschen nämlich ganz schön schwer. Mehr noch: Wir mögen sie nicht.

Denn unser Gehirn ist darauf gepolt, uns zu beschützen. Es will, dass wir so wenig Energie wie möglich verbrauchen. Das ist dann der Fall, wenn unsere Tage nach dem immer gleichen Muster ablaufen. Veränderung ist demnach schlecht. Vor ihr soll uns unser innerer Schweinehund schützen. Er gibt erst Ruhe, wenn wir in alte Muster zurückfallen und jegliche Veränderung ablehnen.

Doch warum ist unser innerer Schweinehund so oft erfolgreich?

Oder, anders gefragt: Warum fällt uns Menschen Veränderung so schwer? Dafür gibt es vier Gründe:

Veränderung ist unbequem.

Egal ob wir weniger Fleisch essen oder mehr Sport treiben wollen: Wir nehmen unsere Vorsätze oft hochmotiviert in Angriff – und verlieren doch bald das Interesse. Ähnlich wie ein Pendel, das zu Beginn nach allen Seiten ausschlägt und mit der Zeit zum Stillstand kommt, geraten auch unsere Vorsätze mit der Zeit ins Stocken.

Die Angst vor dem Unbekannten.

Wir möchten etwas verändern, lassen es aber doch bleiben. Der Grund: Wir können uns einfach nicht vorstellen, was danach kommt. Das trifft oft auf Menschen in unglücklichen Beziehungen zu. Weil sie nicht wissen, wie ein Leben ohne die Partnerin oder den Partner aussehen würde, ändern sie nichts an ihrer Situation.

Die Konsequenzen unseres Handelns sind zu weit weg.

Klimakatastrophen häufen sich und finden auch vor unserer Haustüre statt. Trotzdem fühlt sich das alles weit weg an, schließlich bedrohen uns die Folgen des Klimawandels nicht direkt mit dem Leben. Anstatt also aktiv zu werden, spielen wir die Ereignisse hinunter.

Das soziale Umfeld.

Haben wir das Gefühl unser Umfeld unternimmt nichts, tun wir es auch nicht. Stattdessen reden wir uns ein, dass wir allein sowieso nichts ausrichten können.

Unser innerer Schweinehund weiß, welche Hebel er drücken muss, um uns daran zu hindern etwas zu verändern. Allerdings gibt es einige Tricks, mit denen wir ihn überlisten können:

1. Finde deine persönliche Motivation.

Raucher*innen zu sagen, Rauchen sei ungesund, wird sie nicht von ihrem Laster abbringen. Wenn nun beispielsweise ein Raucher Vater wird, liegt ihm womöglich mehr daran, auf seine Gesundheit zu achten und mit dem Rauchen aufzuhören. Finde auch du deine persönliche Motivation und frage dich: Warum will ich diese Veränderung in der Welt?

2. Beginne jetzt.

Unser innerer Schweinehund wird ungern überrascht. Schlag ihn in die Flucht, indem du gleich jetzt damit beginnst, etwas zu verändern. Geh etwa zu deinem Kühlschrank und stell ihn auf 7 Grad ein. Das ist kalt genug, um Lebensmittel zu kühlen und spart Energie. Eine kleine Maßnahme, mit der du sofort etwas veränderst.

3. Beginne mit kleinen Schritten.

Wer sich vornimmt einen Marathon zu laufen, muss einen Schritt vor den anderen setzen. Dasselbe gilt für den Klimaschutz. Niemand erwartet von dir, dass du von heute auf morgen auf Fleisch verzichtest oder dein Auto verkaufst. Starte stattdessen mit einem autofreien Tag in der Woche oder koste dich durch das Angebot fleischloser Alternativen. Eine schrittweise Veränderung fällt leichter.

4. Setze dir ein messbares Ziel.

Menschen die abnehmen möchten und genau festlegen, bis wann sie wie viele Kilo verlieren wollen, sind nachweislich erfolgreicher. Denn unser Gehirn braucht Ankerpunkte, um Fortschritte zu machen. Setze dir also messbare Ziele. Nimm dir etwa vor, in den nächsten sieben Tagen eine Strecke unter zehn Kilometer mit dem Rad zu fahren anstatt mit dem Auto.

5. Feiere deine Erfolge.

Wir Menschen leisten viel, belohnen uns aber kaum dafür. Sei stolz auf dich und belohne dich für das, was du schon geleistet hast.

6. Suche dir Verbündete.

Veränderung gelingt eher, wenn wir mit anderen zusammenarbeiten. Binde also dein Umfeld ein. Du willst gesünder essen? Frag deine Teamkolleg*innen ob sie mitmachen wollen und einigt euch zum Beispiel darauf, an einem Tag in der Woche gemeinsam vegetarisch zu essen.

Mit diesen Schritten – nacheinander angewandt – steht der Veränderung nichts mehr im Weg. Probiere es aus und lass dich nicht entmutigen, solltest du nicht gleich alle sechs Schritte schaffen. Der Mut zur Veränderung ist wie ein Muskel, den wir trainieren können. Was anfangs anstrengend ist, fällt mit der Zeit immer leichter. Dabei ist jeder Schritt, den du machst, besser als kein Schritt.

Mach es dir also nicht unnötig schwer. Beginne mit dem Klimaschutz dort, wo es dir besonders einfach fällt und Spaß macht. Du verzichtest ungern auf Fleisch? Dann starte zum Beispiel beim Thema Lebensmittelverschwendung und achte darauf, dass du in deinem Haushalt keine Lebensmittel wegwirfst.

Das Thema Klimaschutz muss nicht abstrakt und überwältigend sein. Mach dir den Start einfach, setze einen Schritt vor den anderen und lass uns gemeinsam Klimaheld*innen werden!

Gehen wir's gemeinsam an!

Wenn du jetzt motiviert bist, es deinem inneren Schweinehund zu beweisen und Klimaschutz gemeinsam mit uns anzupacken, dann komm in die Glacier Climate Academy!

Weitere Schritte zum Klimaheld*innen-Dasein!

Hier gibt's Wissenswertes!

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